Der Akkreditierungsrat im Dialog

Am 14. November 2024 findet von 10:00 bis 12:00 Uhr die siebte Ausgabe des Formats „Akkreditierungsrat im Dialog“ statt, die sich dem „Thema des Tages: Alternative Verfahren“ widmet.

Im Zuge der Neuausrichtung des Akkreditierungssystems 2018 wurde neben den Verfahrenslinien Programm- und Systemakkreditierung die Möglichkeit geschaffen, Akkreditierungsverfahren auch als Alternatives Verfahren durchzuführen.

Diese dritte Verfahrenslinie bietet für Hochschulen Potenziale zur Entwicklung von innovativen und flexiblen Ansätzen in der Akkreditierung. Alternative Verfahren können so zum Impulsgeber für alternative Ansätze externer Qualitätssicherung jenseits der gängigen Akkreditierungsverfahren werden.

Die ersten Hochschulen führen bereits erfolgreich Alternative Verfahren durch und konnten praktische Erfahrungen mit dieser Verfahrenslinie sammeln.

Hieran möchte der “Akkreditierungsrat im Dialog” anknüpfen und über Alternative Verfahren und ihre Akkreditierung informieren sowie Hochschulen, die ein solches Verfahren durchführen, die Gelegenheit bieten, hierzu bisherige Erfahrungen und erste Erkenntnisse zu teilen.

Vertreterinnen und Vertreter von Hochschulen, Agenturen und Berufspraxis sowie Studierende und die interessierte Öffentlichkeit sind herzlich eingeladen, an der Veranstaltung teilzunehmen und ihre Perspektiven und Fragen einzubringen.

Die Vortragenden sowie die Teilnehmer der Podiumsdiskussion freuen sich darauf, in einen Austausch über Erfahrungen mit Alternativen Verfahren und den zukünftigen Potenzialen dieser Verfahrenslinie zu kommen.

 

Programm:

10:00 Uhr – Begrüßung und Einführung

10:05 Uhr – Kurzvorträge

  • Alternative Verfahren in der Akkreditierung, Ulf Schöne, Leitung des Fachbereichs Alternative Verfahren in der Geschäftsstelle des Akkreditierungsrates
  • Vorstellung des Alternativen Verfahrens an der Hochschule Harz, Prof. Dr. Folker Roland, Rektor der Hochschule Harz
  • Vorstellung des kooperativen Alternativen Verfahrens der Hochschule der Medien Stuttgart, der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen Geislingen und der Hochschule Furtwangen, Prof. Dr. Mathias Hinkelmann, Prorektor für Lehre und Qualitätsmanagement der Hochschule der Medien, Stuttgart

11:00 Uhr – Podiumsdiskussion

  • Christoph Back, Studentisches Mitglied des Qualitätsbeirates der Hochschule Furtwangen im Alternativen Verfahren
  • Prof. Dr.-Ing. Hans-Joachim Bargstädt, Vorsitzender des Akkreditierungsrates
  • Dr. Imke Buß, Referentin im Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg und stellv. Mitglied der Gruppe der Bundesländer im Akkreditierungsrat
  • Dr. Sibylle Jakubowicz, Stiftungsvorständin und Leiterin der Abteilung Beratung, Evaluation und Organisationsentwicklung der Evaluationsagentur Baden-Württemberg (evalag)
  • Dr. Frank-Peter Ritter, Auditor und Mitglied des Gutachtergremiums im Akkreditierungsverfahren des Alternativen Verfahrens der Hochschule der Medien Stuttgart, der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen Geislingen und der Hochschule Furtwangen
  • Prof. Dr. Ulrich Vossebein, Vorsitzender des Qualitätsbeirates der Hochschule Furtwangen im Alternativen Verfahren

11:55 – Schlusswort

Moderation

  • Dr. Olaf Bartz, Geschäftsführer der Geschäftsstelle des Akkreditierungsrates

Anmeldung

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist erforderlich und bis zum 11.11.2024 hier möglich.

Vergangene Veranstaltungen in der Übersicht:

Am 14.02.2024 hat die sechste Ausgabe des Formats „Akkreditierungsrat im Dialog“ zu dem Thema des Tages „Kooperation mit nichthochschulischen Einrichtungen“ stattgefunden.

Die Musterrechtsverordnung (der an dieser Stelle alle Landesrechtsverordnungen folgen) stellt hohe Anforderungen an Hochschulen, die einen Studiengang in Kooperation mit einer nichthochschulischen Einrichtung durchführen. Die §§ 9, 19 verlangen insbesondere, dass die Hochschule originär hochschulische Aufgaben nicht delegiert und der kooperierende Bildungsträger in einer asymmetrischen, nachgeordneten Beziehung zur gradverleihenden Hochschule steht.  

Daraus ergeben sich in der Praxis Verständnis- und Abgrenzungsfragen. Wie lässt sich das nicht delegierbare Proprium hochschulischer Letztverantwortung in der Praxis gestalten? Welchen Anforderungen sehen sich die nichthochschulischen Einrichtungen ausgesetzt? An welchen Stellen treten Schwierigkeiten in der Durchführung dieser Studiengänge, aber auch in den Akkreditierungsverfahren auf? Und wann liegt eine Kooperation im Sinne der §§ 9, 19 MRVO vor und wann nicht?

Nach einer Begrüßung und Einführung in das Thema durch Herrn Prof. Dr.-Ing. Hans-Joachim Bargstädt, den Vorsitzenden des Akkreditierungsrates, gab der Keynote-Speaker Herr Prof. Dr. Ralf Haderlein, Vizepräsident Hochschule Koblenz, 2015/16 Mitglied der AG Franchising des Wissenschaftsrats, einen Impulsvortrag.

In der anschließenden Podiumsdiskussion diskutierten Frau Eva Pietsch, Geschäftsführerin AHPGS, Frau Dr. Kristin Große-Bölting von der Universität Münster Professional School, Herr Professor Ralf Haderlein, Herr Dr. Andreas Keller, Mitglied des Akkreditierungsrats, stellvertretender Vorsitzender der Gewerkschaft für Erziehung und Wissenschaft (GEW) und Herr Andreas Braun, Referent im Fachbereich Programmakkreditierung in der Geschäftsstelle des Akkreditierungsrates mit den rund 230 Teilnehmerinnen und Teilnehmern. Abgebunden wurde die Veranstaltung durch das Schlusswort des Geschäftsführers des Akkreditierungsrates, Herr Dr. Olaf Bartz.

Die Präsentation von Herrn Haderlein finden Sie hier.

Moderiert wurde die Veranstaltung von Frau Dr. Solvejg Schulz, Referentin im Fachbereich Programmakkreditierung in der Geschäftsstelle des Akkreditierungsrates.

Am 19. Oktober 2023 hat die fünfte Ausgabe des Formats „Der Akkreditierungsrat im Dialog“ zu dem „Thema des Tages: Vielfalt der QM-Systeme – Welche Freiräume haben Hochschulen“ stattgefunden.

Die Musterrechtsverordnung definiert zum einen die zentralen Anforderungen an ein funktionsfähiges Qualitätsmanagementsystem, und betont auf der anderen Seite, dass die konkrete Ausgestaltung der QM-Systeme in Abhängigkeit von den jeweiligen Gegebenheiten der einzelnen Hochschule überlassen bleibe.

Die Bandbreite der inzwischen über 50 erfolgreich abgeschlossenen Systemakkreditierungsverfahren nach neuem Recht wurde in der Veranstaltung exemplarisch durch die Vorstellung der QM-Modelle

dargestellt.

In der anschließenden Podiumsdiskussion, an der neben den Vertreterinnen und dem Vertreter der drei Hochschulen die Akkreditierungsratsmitglieder Herr Prof. Dr. Óscar Loureda Lamas und Herr Milan Grammerstorf sowie der Leiter des Fachbereichs Systemakkreditierung in der Geschäftsstelle des Akkreditierungsrates, Herr Franz Börsch, teilgenommen haben, wurde mit den rund 300 Teilnehmerinnen und Teilnehmern das Spannungsverhältnis zwischen unverhandelbaren Rahmenbedingungen auf der einen und bewusst eröffneten, innovationsfördernden Gestaltungsfreiheiten auf der anderen Seite diskutiert. Abgebunden wurde die Veranstaltung durch das Schlusswort des Vorsitzenden des Akkreditierungsrates, Herr Prof. Dr.-Ing. Hans-Joachim Bargstädt, der auch in die Veranstaltung eingeführt hatte.

Moderiert wurde die Veranstaltung von Frau Jasmin Usainov, stellvertretende Leiterin des Fachbereichs Systemakkreditierung in der Geschäftsstelle des Akkreditierungsrates.

Am 21. November 2022 hat die vierte Ausgabe des Formats „Der Akkreditierungsrat im Dialog“ zu dem „Thema des Tages: Rolle und Selbstverständnis von Gutachtergremien“ stattgefunden.

Unter der Moderation von Frau Dr. Verena Kloeters (kaufmännische Geschäftsführerin der Agentur AQAS e.V., Vertreterin der Agenturen im Akkreditierungsrat) sind Frau Prof. em. Charlotte Schubert (Universität Leipzig, stellvertretendes Mitglied der Hochschullehrer*innen im Akkreditierungsrat), , Herr Dr. Frank Peter Ritter (Senior Manager Bayer AG), Herr Dr. Carsten Roller (Ressortleiter bei VBIO e.V.), Frau Katharina Mahrt (ehemalige studentische Gutachterin) und Herr Dr. Andreas Grünes (Stellv. Leiter Fachbereich Programmakkreditierung & Stabsstelle Qualitätsmanagement in der Geschäftsstelle des Akkreditierungsrats) mit den rund 170 Teilnehmer*innen in den Austausch über die unterschiedlichen Erwartungen an die Tätigkeit von Gutachtergremien als auch darüber, was ein gutes Peer-Review-Verfahren – auch aus Sicht der Gutachter*innen – ausmacht, getreten.

Die dritte Ausgabe des Formats „Der Akkreditierungsrat im Dialog“, die am 5. Mai 2022 zu dem „Thema des Tages: Systemakkreditierung“ stattgefunden hat, stieß mit rund 230 Teilnehmer*innen erneut auf großes Interesse.

Unter der Moderation von Frau Prof. em. Charlotte Schubert (Universität Leipzig, stellvertretendes professorales Mitglied des Akkreditierungsrats) haben sich Herr Prof. Dr. Loureda Lamas (Universität Heidelberg, Mitglied des Akkreditierungsrates), Herr Prof. Dr. rer.nat. Aloys Krieg (RWTH Aachen), Frau Anja Grube (ZEvA), Herr Dominik Kubon (Studentischer Gutachter), Herr Franz Börsch (Koordinator Systemakkreditierung in der Geschäftsstelle des Akkreditierungsrates) und Frau Jasmin Usainov (stellvertretende Koordinatorin Systemakkreditierung in der Geschäftsstelle des Akkreditierungsrates) gemeinsam mit den Teilnehmer*innen neben konkreten Fragestellungen aus der Akkreditierungspraxis auch über Themen ausgetauscht, die den Umgang mit Vielfalt und Komplexität oder das Innovationspotenzial der Systemakkreditierung insgesamt betrafen.

Die Eingangspräsentation von Herrn Börsch und Frau Usainov ist hier zu finden.

Die zweite Ausgabe des Formats „Der Akkreditierungsrat im Dialog“, die am 17. Februar 2022 zu dem „Thema des Tages: Die Bedeutung von Qualifikationszielen für die Akkreditierung von Studiengängen“ stattgefunden hat, stieß mit rund 250 Teilnehmer*innen auf ein die Erwartungen weit übertreffendes Interesse.

Unter der Moderation von Frau Jasmin Usainov (Geschäftsstelle des Akkreditierungsrats) haben sich Herr Professor Stefan Bartels (Technische Hochschule Lübeck, professorales Mitglied des Akkreditierungsrats), Herr Daniel Irmer (studentisches Mitglied des Akkreditierungsrats), Herr Dr. Michael Meyer (ASIIN) und Herr Dr. Alexander Weber (Koordinator Programmakkreditierung in der Geschäftsstelle des Akkreditierungsrats) gemeinsam mit den Teilnehmer*innen über die herausgehobene Rolle der Qualifikationsziele eines Studiengangs für die Bewertung eines Studiengangs in der Akkreditierung ausgetauscht.

Die Eingangspräsentation von Herrn Dr. Weber und Herrn Dr. Meyer ist hier zu finden.

Am 5. Mai 2022 wird die dritte Ausgabe von „Der Akkreditierungsrat im Dialog“ stattfinden, dann zum Thema „Systemakkreditierung“. Weitere Informationen zu der Veranstaltung werden zu gegebener Zeit hier veröffentlicht.

Mit dem Format „Der Akkreditierungsrat im Dialog“ möchte der Akkreditierungsrat mit den Hochschulen in den gegenseitigen Austausch treten. Dabei sollen vielfältige, stets aber akkreditierungsrelevante Themen behandelt werden.

Mit der Auftaktveranstaltung „Der Akkreditierungsrat im Dialog – Thema des Tages: duale Studiengänge“ hat der Akkreditierungsrat an den Qualitätsdialog dual angeknüpft, der am 21.06.2021 stattgefunden hat. Am 8. September 2021 haben wir den Gesprächsfaden wieder aufgenommen, und Frau Prof. Gromann, Herr Gayer und Herr Dr. Weber haben weitere Fragen rund um das Thema „duale Studiengänge“ beantwortet.

Wir freuen uns auf die nächste Ausgabe von „Der Akkreditierungsrat im Dialog“, die am 17. Februar 2022 stattfinden wird. Weitere Informationen zum Thema und zu den Gästen finden Sie weiter oben auf dieser Seite.